Dialog

Hamburger Gespräche

Seit 2004 veranstaltet die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz die Hamburger Gespräche für Naturschutz, um die gesellschaftliche Debatte über wichtige Umweltthemen zu beleben, ein Bewusstsein für die Belange des Naturschutzes zu schaffen und integrierte nationale und internationale Lösungsansätze zu entwickeln. Die Michael Otto Stiftung schafft hierfür die Plattform und versammelt einflussreiche Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik an einem Tisch. Die Gespräche ermöglichen so eine intensive gesellschaftliche Debatte weit über den Tag der Veranstaltung hinaus.
 
Die Dokumentationen der jährlich stattfindenden Hamburger Gespräche können Sie auf den jewiligen Unterseiten herunteladen. Eine Printfassung der Dokumentation der Hamburger Gespräche, bis einschließlich 2014, können Sie per E-Mail über info@michaelottostiftung.org bestellen.

„Boden-los?“

Referenten*innen Hamburger Gespräche für Naturschutz 2016 ©Krafft Angerer

Jeder, der in ein Käsebrötchen beißt, ein Glas Milch oder Saft trinkt, einen Gemüseauflauf isst oder einen guten Schluck Wein genießt, sollte es wissen: ohne fruchtbare Böden wäre da - nichts! Und obwohl das so ist, denken wir doch kaum daran: dass es sich bei den Böden, die uns ernähren, um empfindsame Ökosysteme handelt, die nicht unendlich zur Verfügung stehen. Vor diesem Hintergrund fanden am 2. November 2016 die 13. "Hamburger Gespräche für Naturschutz" der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz statt. Das alljährliche Symposium stand in diesem Jahr unter dem Titel "Boden-los? - Ein Symposium über den Umgang mit unseren Böden". Es sprachen Experten unterschiedlicher Disziplinen zum Thema und debattierten angeregt mit den 140 Gästen aus Politik, Wirtschaft, NGOs, Medien und Wissenschaft.

 

Mehr über die Hamburger Gespräche für Naturschutz 2016 finden Sie in unserer schriftlichen Dokumentation.

 

Die Pressemitteilung zur Veranstaltung finden Sie hier.

"Naturschutz auf dem Holzweg?"

Naturschutz auf dem Holzweg Hamburger Gespräche

Die Natur mit ihrer lebendigen Vielfalt hat in Deutschland keinen leichten Stand. Allen ambitionierten Naturschutzbemühungen zum Trotz leidet die Biodiversität hierzulande seit Jahrzehnten unter stetigem Verlust. Vor diesem Hintergrund fanden am 11. November 2015 die 12. „Hamburger Gespräche für Naturschutz“ der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz statt. Das alljährliche Symposium stand im Jahr 2015 unter dem Titel „Naturschutz auf dem Holzweg? Ein Symposium über einen Naturschutz im Wandel“. Es sprachen Experten unterschiedlicher Disziplinen zum Thema und debattierten angeregt mit den 130 Gästen aus Politik, Wirtschaft, NGOs, Medien und Wissenschaft.

 

Die Dokumentation der Veranstaltung können Sie hier ansehen oder hier herunterladen.

 

Die Pressemitteilung zur Veranstaltung finden Sie hier.

"Mit-Bestimmen! Mit-Gestalten! Mit-Verhindern!?"

Hamburger Gespräche für Umweltschutz 2014 ©Michael Otto Stiftung für Umweltschutz

Das Symposium widmete sich der Frage nach dem (ge-)rechten Maß an bürgerlicher Beteiligung. Wirtschaftswachstum, Klimawandel und Ressourcenverbrauch halten die Welt in Atem. Der Druck auf die Gesellschaft sich zu wandeln wächst, gleichzeitig gibt es kaum ein Großprojekt, an dem sich nicht die Gemüter erregen. Denn Veränderung wird nicht von allen befürwortet.

Die Teilnehmer erörterten, ob und wie im Lichte dieser Entwicklung mehr bürgerliche Beteiligung zu einem gemeinsamen Gestalten statt zu einem gegenseitigen Blockieren führen kann. 

 

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Vorträge als Video...

"Innen hui, außen pfui?"

Hamburger Gespräche 2013 ©Michael Otto Stiftung für Umweltschutz

Hinsichtlich dieser Fragestellung wurden im Expertenkreise und im Auditorium die Nachhaltigkeits- bestrebungen der deutschen Wirtschaft im lokalen sowie globalen Kontext betrachtet und diskutiert.

Bedecken sich die weltweit agierenden deutschen Unternehmen im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsbestrebungen nur mit einem "grünen Mäntelchen" und verlagern somit die Problematik in Entwicklungs- und Schwellenländer? Wie könnte eine Nachhaltigkeitsstrategie aussehen, die in Summe mehr Nutzen als Schaden bringt?

 

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Vorträge als Video...

Dokumentation...

 

"Letzte Ausfahrt: Wandel?"

Obwohl Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die schädlichen Nebenwirkungen des Wachstums längst erkannt haben, ist eine wirkliche Transformation in eine nachhaltige Gesellschaft noch nicht zu beobachten. Die Hamburger Gespräche 2012 knüpften daher an die Veranstaltung des Vorjahres an: Im Mittelpunkt standen die Spielräume und Grenzen des notwendigen Wandels, die möglichen Handlungsoptionen für unsere Gesellschaft und die Herausforderungen und Chancen, die dabei auf alle Akteure zukommen.
 

Vorträge als Video... 

 

„Grenzen des Wachstums"

Grenzen des Wachstums Hamburger Gespräche

Das globale Wachstum, das auf übermäßigem Ressourcenverbrauch basiert, ist nicht nachhaltig und bedroht die Existenz der Erde. Ein grundlegendes gesellschaftliches Umdenken ist notwendig, um die Zukunftsfähigkeit unseres Planeten zu gewährleisten. Die Suche nach Wegen aus der Wachstumsfalle beschäftigte 2011 die Experten auf der Veranstaltung „Grenzen des Wachstums“.

 

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„Stadt, Land, Flucht?"

Stadt, Land, Flucht Hamburger Gespräche

Aufgrund der fortschreitenden Landflucht werden in naher Zukunft zwei Drittel der Weltbevölkerung in städtischen Großräumen und Megacities leben. Gleichzeitig verändern sich die Bevölkerungsstrukturen in den ländlichen Räumen. Chancen und Risiken beider Entwicklungen standen 2010 auf der Veranstaltung „Stadt, Land, Flucht“ im Fokus der Expertenvorträge und Diskussionen.

 

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„Natur frei Haus“

Natur frei Haus Hamburger Gespräche

Warum bekommen wir das dramatische Artensterben nicht in den Griff? Und warum lassen wir es zu, dass über Jahrmillionen entwickeltes genetisches Potenzial in kürzester Zeit unwiderruflich verloren geht? Unter dem Titel „Natur frei Haus“ diskutierten Experten auf den Hamburger Gesprächen 2009 über den riskanten Umgang mit dem Marktfaktor Natur und Wege aus der Krise.

 

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„Ende der Vielfalt?“

Ende der Vielfalt Hamburger Gespräche

Die biologische Vielfalt zu erhalten, ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Dabei kommt der Landwirtschaft eine besondere Rolle zu. Wie kann sie angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen dem Artenschutz besser gerecht werden? Dieser Frage gingen die Hamburger Gespräche 2008 „Ende der Vielfalt?“ nach.

 

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„Fisch ohne Schutz“

Fisch ohne Schutz Hamburger Gespräche

Die Fischindustrie hat nicht nur dramatischen Auswirkungen auf die Ökosysteme und die Biodiversität der Ozeane, die Überfischung bringt auch negative Folgen für die Menschen mit sich. Im Rahmen der Hamburger Gespräche 2007 „Fisch ohne Schutz“ erörterten Fischerei-Experten, Wirtschaftsvertreter und Politiker die ökologischen, ökonomischen und sozialen Entwicklungen und diskutierten Lösungsansätze.
 

„Natur im Klima-Deal“

Natur im Klima-Deal Hamburger Gespräche

Bei Fragen des Wasser- und Gewässerschutzes nimmt der Klimawandel eine entscheidende Rolle ein. Auf der Veranstaltung „Natur im Klima-Deal“ standen 2006 die Chancen und Risiken der Investition in CO2-Senken im Vordergrund. Denn die artenreichsten natürlichen Lebensräume sind überwiegend auch die produktivsten Speicher von CO2. Das betrifft tropische Regenwälder ebenso wie boreale Moore oder Korallenriffe der Ozeane.

 

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„Land unter?“

Land unter Hamburger Gespräche

Der Klimawandel gefährdet nicht nur Menschen und Wirtschaftsgüter im Küstenraum, sondern auch unwiederbringliche Naturgüter wie etwa das ökologisch äußerst wertvolle Wattenmeer. 2005 erläuterten Experten auf der Veranstaltung „Land unter?“ die Auswirkungen des Meeresspiegelanstiegs auf die Küstenregionen und diskutierten Ansätze, wie der Natur- und Küstenschutz reagieren können.

 

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„Wasser in Not“

Wasser in Not Hamburger Gespräche

Wasser war 2004 das erste Schwerpunktthema der Hamburger Gespräche, weil es bei der Zerstörung natürlicher Lebensgrundlagen meist im Zentrum der Probleme steht. Diese wichtige Ressource ist durch Übernutzung und Verschmutzung akut gefährdet. Die globalen Entwicklungen und mögliche Lösungsansätze – etwa in der Landwirtschaft und im Klimaschutz – beleuchteten namhafte Referenten unter dem Titel „Wasser in Not“.

 

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„Boden-los? – Ein Symposium über den Umgang mit unseren Böden“

Jeder, dei in ein Käsebrötchen beißt, ein Glas Milch oder Saft trinkt, einen Gemüseauflauf isst oder einen guten Schluck Wein genießt, sollte es wissen: ohne fruchtbare Böden wäre da - nichts! und obwohl das so ist, denken wir doch kaum daran: das es sich bei den Böden, die uns ernähren, um empfindsame Ökosysteme handelt, die nicht unendlich zur Verfügung stehen. Vor diesemHintergrund fanden am 2. November 2016 die 13. "Hamburger Gespräche für Naturschutz" der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz statt. Das alljährliche symposium stand im jahr 2016 unter dem Titel "Boden-los? - Ein Symposium über den Umgang mit unseren Böden". Es sprachen Experten unterschiedlicher Disziplinen zum Thema und debattierten angeregt mit den 140 Gästen aus Politik, Wirtschaft, NGOs, Medien und Wissenschaft.

 

Eine Dokumentation der veranstaltung wird in Kürze zur Verfügung gestellt.

 

Die Pressemitteilung zur Veranstaltung finden Sie hier.