Dialog

Sehnsuchtsort oder Wirtschaftsgut? Ein Symposium über den Umgang mit unserem Wald

Die Teilnehmer aus Naturschutz, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft erörterten gemeinsam auf den Hamburger Gesprächen für Naturschutz im Oktober 2017 wie der Wald als naturnaher Lebensraum mit seinen verschiedenen Funktionen bewahrt werden kann.

 

Der Wald ist tief im Seelen- und Kulturleben der deutschen verwurzelt. Er ist Sehnsuchtsort für den Menschen und Lebensraum für zahllose Tier- und Pflanzenarten. Dieses faszinierende Ökosystem zeichnet sich durch seine hohe Vitalität und Widerstandskraft aus. Doch auch wenn wir die Leistung des Waldes mit seinen Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen als etwas Selbstverständliches betrachten, so ist doch auch dieses Ökosytsem nicht unendlich belastbar.Aber der Nutzungsdruck auf den Wald nimmt zu, als Rohstofflieferant, Erholungsraum oder Jagdgrund; Wetterextreme wie Trockenheit, Starkregen und orkanartige Stürme fordern ebenfalls ihr Tribut.

 

Vor diesem Hintergrund stellt Stifter und Unternehmer Dr. Michael Otto fest: "Damit unsere Wälder ihre vielfältigen, wertvollen Ökosystemdienstleistungen auch in Zukunft unter den wachsenden gesellschaftlichen Ansprüchen erbringen können, ist es unabdingbar, dass eine Nutzung der Wälder hohe naturschutzfachliche Ziele berücksichtigt und moderne Forstbetriebe Naturnähe als betriebswirtschaftlich vorteilhaftes Kriterium erkennen."

 

Welche Möglichkeiten gibt es für eine praxisnahe, effektive Integration von Naturschutzmaßnahmen in den Wirtschaftswald? Was sind die gesellschaftlichen Herausforderungen im Spannungsfeld von Naturschutz und Forstwirtschaft? Wie müssen vielfältige, artenreiche, aber auch produktive Wälder in der Zukunft aussehen?


Auf unterschiedliche Weise näherten sich die Referenten*innen der 14. Hamburger Gespräche für Naturschutz diesen Fragen und stellten dabei kontroverse Thesen zur Diskussion.

 

Die Pressemitteilung finden Sie hier.