innovative Umwelt- und Naturschutzprojkete werden gefördert durch die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz© Dieter Damschen

Förderung

Großprojekte

Die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz fördert derzeit bestehende Vorhaben zum Schutz von Fließgewässern und den nachhaltigen Umgang mit Flusslandschaften. Ein wichtiges Förderkriterium dieser Projekte war, dass die eingesetzten Mittel langfristig und direkt dem Schutz der Natur zugutekommen. Darüber hinauswar es wichtig, dass der zu erwartende Projekterfolg beispielgebend ist und nicht auf regionale Wirksamkeit beschränkt bleibt. Der geografische Schwerpunkt liegt in Deutschland sowie im östlichen Europa.
 
Hinweis:
Eine Förderung von neuen Großprojekten ist im Moment auf Grund anderer Aktivitäten der Stiftung nicht möglich. Nur eigens von der Michael Otto Stiftung initiierte Projekte werden in besonderen Ausnahmefällen gefördert.
 
Im Jahr 2016 hat Herr Dr. Michael Otto eine neue Stiftung gegründet, die sozialen, kulturellen, ökologischen sowie mildtätigen Zwecken dienen wird.
Diese neue Stiftung befindet sich derzeit im Aufbau. Es stehten noch keine Ansprechpartner und auch keine Förderrichtlinien zur Verfügung. Somit ist eine Antragstellung an diese neue Stiftung derzeit nicht möglich. Wir bitten dafür um Verständnis!

Förderung von naturnahen Hartholz-Auwäldern an der Unteren Mittelelbe

Auwald ©Dieter Leupold

Naturnahe Hartholz-Auwälder zählen zu den artenreichsten Wäldern Mitteleuropas. Trotz ihrer hohen naturschutzfachlichen Bedeutung in Bezug auf Lebensraumfunktion, Hochwasserretention und Klimaschutz bedecken sie aufgrund von Nutzungsansprüchen nur noch ca. 1% der aktiven Auen. An der Unteren Mittelelbe sind nur kleine, stark fragmentierte Bestände anzutreffen. Dem soll modellhaft forschend und mit direkten Naturschutzmaßnahmen entgegengewirkt werden.

 

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Conservation and restoration of river species in the Lower Danube tributaries in Bulgaria

Bitterling and Thck Shelled River Mussel, Rhodeus Sericeus ©L.Hlasek

Die Untere Donau ist – wie viele Flüsse in Europa – durch große wasserbauliche Maßnahmen und erhebliche Wasserverschmutzung zu einem fast fischfreien Gewässer geworden. Die Fischarten sind häufig auf kleine Populationen, meist in Nebengewässern begrenzt. Diese letzten Bestände einheimischer seltener Arten sind von der vollständigen Ausrottung akut bedroht.

Im Rahmen des Projektes sollen ufernahe Habitate von sieben Leitarten erhalten und die fragilen Populationen vergrößert werden, um genetische Ressourcen zu bewahren. 

 

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Hochwasser- und Biodiversitätsschutz an Gewässern Dritter Ordnung

Bachlauf in Bayern ©LBV

In Bayern fließen mehr als 60.000 km Fließgewässer - die sogenannten Gewässer Dritter Ordnung. Für den Erhalt der Biodiversität und den Hochwasserschutz sind sie von großer Bedeutung. So entwickelte der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) das Projekt „Handlungsanleitung für Hochwasser- und Biodiversitätsschutz an Gewässern Dritter Ordnung“.  

 

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Hamburgische Elblandschaft

Um die Ausweisung von Biosphärenreservaten in einem stark besiedelten Gebiet wie Hamburg voranzutreiben, hat die Gesellschaft für ökologische Planung das Projekt "Biosphärengebiet Hamburgische Elblandschaft" initiiert. 

 

Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung soll ein gemeinsamer bürgerlicher und lokalpolitscher Konsens von "unten" zur Schaffung eines urbanen Biosphärengebietes gefunden werden. 

 

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Schutz des Sava Flusses und seiner Auen

Pigs in Sava River ©EuroNatur

Die Sava (dt. Save) durchfließt Slowenien, Kroatien, Serbien sowie Bosnien und Herzegowina und kann in weiten Teilen noch immer einen naturnahen Flusslauf mit zahlreichen Hartholzauen aufweisen.
Gegenwärtig wird die Save jedoch durch große Eingriffe wie Pläne für neue Schifffahrtswege und den Bau von Wasserkraftwerken bedroht.
 
Die EuroNatur Foundation hat es sich aus gegebenem Anlass zum Ziel gesetzt, den Schutz der Save sicherzustellen sowie auszubauen und so ihre hohe ökologische Bedeutung zu wahren.

 

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Definition einer Perlenkette ökologisch wertvoller Gebiete von der Mittelelbe bis zur Mündung

Auf der Tideelbe unterwegs ©C. Stocksieker WWF Deutschland

Die Elbe bietet als einer der längsten Flüsse der Erde ein enormes naturräumliches Potential, das als Ausbreitungsachse für Flora und Fauna sowie hinsichtlich des Hochwasserschutzes von großer Bedeutung ist. An der Elbe wird eine Vielzahl verschiedener Renaturierungsmaßnahmen unterschiedlicher Größenordnung durchgeführt. 

Jedoch liegt keine überregionale konzeptionelle Abstimmung der Maßnahmen sowie keine Gesamtschau der Potentiale und Defizite entlang der Elbe vor. 
 
 

Feuersalamander

Dr Michael Otto Stiftung MOSt Umwelt Feuersalamander

Abgestorbene Bäume, Äste und Sträucher bieten vielen Arten naturnaher Mittelgebirgsbäche einen lebensnotwendigen Unterschlupf. Durch menschliche Eingriffe gibt es jedoch immer weniger Totholz in den Wäldern. Die Michael Otto Stiftung unterstützt ein umfangreiches Maßnahmenpaket der Naturstiftung David mit dem Ziel, den Bestand des Feuersalamanders und damit ihren Lebensraum und den vieler weiterer Arten im Thüringer Wald zu erhalten.

 

 

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Hohe Garbe

Winter im Gebiet der Hohen Garbe. (© B.Felinks)

Die Schutzgebiete in der Garbe-Aland-Niederung in Sachsen-Anhalt bieten einen idealen Lebensraum für mehr als hundert Vogelarten. Die Wälder sind geprägt durch alte Eichen, Ulmen und Eschen. Die Michael Otto Stiftung fördert die Aktivitäten des Trägerverbunds Burg Lenzen mit dem Ziel, die wertvollen Auwaldreste zu renaturieren und die hohe Bedeutung von Auen allgemein bekannter zu machen.

 

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Niederrhein

Rindernsche Kolke bei Kranenburg. (© S.Hardensen)

Der Ausbau des Niederrheins zur Wasserstraße hat den Lebensraum im Strom und in der Aue stark eingeschränkt. Die Wiederherstellung von Nebenrinnen wird deshalb von der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins explizit gefordert. Die Michael Otto Stiftung unterstützt ein entsprechendes Engagement der NABU-Naturschutzstation Niederrhein in der Nähe von Wesel.

 

 

Untere Havel

Das Projektgebiet an der Havel (© Rocco Buchta)

In der Unteren Havelniederung, dem bedeutendsten Feuchtgebiet im Binnenland Mitteleuropas, sind über eintausend Pflanzen- und Tierarten vom Aussterben bedroht. Mit Unterstützung der Michael Otto Stiftung engagiert sich der NABU deshalb seit 2006 dafür, den Wasserhaushalt zu verbessern und den Flusslauf im Havelland auf rund 90 Flusskilometern naturnah wieder herzustellen.

 

 

BlueGreen Infrastructure

Renaturiertes Feuchtgebiet in der Slovakei. ©CEEweb for Biodiversity

CEEweb for Biodiversity ist ein Netzwerk von 60 NGOs, die sich für den Erhalt und die Renaturierung von Feuchtgebieten in Mittel- und Osteuropa einsetzen. Am Beispiel von drei innovativen Pilotprojekten in Estland, Rumänien und der Slowakei soll der sozio-ökonomische Mehrwert von Renaturierungsmaßnahmen aufgezeigt werden.

Die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz unterstützt CEEweb über das gesamte Jahr 2015 hinweg.

 

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Restoration of the middle marshes in the Rhine basin

Überflutungen in Köln ©Wetlands International

Kanalisierungs- und Entwässerungsmaßnahmen führten über Jahrzehnte dazu, dass der Rhein heute etwa 85% seiner ursprünglichen Überflutungsflächen verloren hat.

Wetlands International setzt sich für die Renaturierung von Marschgebieten der Mittelgebirge entlang des Flusses ein, um die natürliche Wasseraufnahmekapazität dieser Gebiete wieder herzustellen und somit künftig Hochwasserspitzen und Dürrezeiten zu vermeiden sowie die Wiederbelebung der heimischen Flora und Fauna zu unterstützen.

 

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Sammlungsbasierte Ökosystemforschung in Hamburger Stadtgewässern

Sammlung ZMH Übersichtsseite ©CeNak

Das Zoologisches Museum Hamburg (ZMH) vereint ca. 10 Millionen weltweit gesammelte wissenschaftliche Objekte, wovon ein Teil einen regionalen Bezug aufweist. Die Sammlung wurde vor mehr als 100 Jahren angelegt und wird stetig ergänzt.

 

Von 1890 bis 1920 wurde die wasserbewohnende Tierwelt Hamburger Fließgewässer detailliert dokumentiert und in Sammlungen zusammengefasst.

 

Ca. 5.000 Exemplare sowie historisches Schrifttum liegen vor.

 

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Gesamtkonzept Elbe

Ein Konzept für die Elbe, das verkehrliche, wasserbauliche und naturschutzfachliche Aspekte berücksichtigt, wird seit über 20 Jahren diskutiert. Das 2013 verabschiedete Strategiepapier „Eckpunkte für ein Gesamtkonzept Elbe des Bundes und der Länder“ dient derzeit als Grundlage für die Entwicklung eines neuen Konzeptes.

 

Die Ziele des Natur- und Umweltschutzes an der Elbe sollen fachlich diskutiert, gebündelt und in die zukünftige Bewirtschaftung der Elbe adäquat integriert werden.

 

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